Gasgrills und ihre Eigenheiten

In jedem Jahr wenn die warme Jahreszeit anbricht, werden die Holzkohle- und Gasgrills wieder aus dem Keller geholt und die Grillsaison eröffnet. Und in jedem Jahr werden sich die drei Parteien wieder eine heiße Diskussion liefern, ob denn nun Gasgrills, Holzkohle- oder Elektrogrills die besten Grills seien, mit denen Fleisch, Würstchen oder sonstiges Grillgut zubereitet werden kann.

 Alle Gasgrills, ganz gleich von welchem Hersteller sie stammen, bestehen im Grunde aus den gleichen Komponenten. Das Herzstück eines Gasgrills ist der Brenner. Hochwertige Gasgrills verfügen über mindestens zwei Brenner, die sich einzeln regeln lassen. Auf diese Weise wird eine genaue Kontrolle der Grilltemperatur ermöglicht. Im Gegensatz dazu ist der Brenner eines günstigen Gasgrills in H-Form oder als Block aufgebaut. Eine präzise Kontrolle wie bei mehreren Brennern ist somit nicht möglich.

Gasgrills haben gegenüber ihren mit Holzkohle befeuerten Kollegen viele Vorteile. Nicht überall sind die räumlichen Gegebenheiten entsprechend vorhanden, dass ein Holzkohlegrill aufgestellt werden kann. Dies ist weniger eine Platzfrage als die der Rauch- und Geruchsentwicklung. Wer mit Holzkohle grillt, der weiß, wie geruchsintensiv und je nach Grillgut und Wetterlage etc. auch entsprechend rauchintensiv das Grillen ist. Wird das Grillgut erhitzt, tropfen Fett und Marinade herunter. Im Holzkohlegrill verbrennen diese Tropfen in der Glut, Rauch und gesundheitsschädliche Stoffe entstehen dabei. Gasgrills hingegen verfügen über ein System, das die Säfte des Grillgutes vor der Hitzequelle auffängt und ableitet. So wird auch ein Aufflammen weitestgehend verhindert.

Die Anschaffung eines Gasgrills ist in der Regel eine langfristig ausgelegte Angelegenheit. Sicher ist auch nicht jeder Geldbeutel für den Kauf eines teuren Gasgrills geeignet, dennoch sollte man aber auf eine entsprechende Qualität achten, um auch nach mehreren Jahren noch Freude an dem Gerät zu haben.