Versicherungsschutz für Auto

Möchte man ein Fahrzeug in den Straßenverkehr einbringen, dann muss man eine Kfz-Haftpflichtversicherung abschließen, denn ohne den Nachweis dieser Versicherung kann man in Deutschland beim Straßenverkehrsamt gar kein Auto anmelden. Daneben gibt es aber noch eine ganze Reihe weiterer Versicherungen, die für das eine oder andere Auto sehr von Bedeutung sein können.

So ist die Vollkaskoversicherung und auch die Teilkaskoversicherung eine Versicherungsart für Fahrzeuge, die sehr häufig abgeschlossen wird. Sie dient der Werterhaltung des Fahrzeugs, denn sie tritt bei Schäden ein, die der Halter bzw. der Fahrer selbst verschuldet hat. Während die Haftpflichtversicherung für Fahrzeuge für all die Schäden aufkommt, die man als Halter eines Fahrzeuges mit dem jeweils versicherten Fahrzeug einem anderen zufügt, muss man für Schäden am eigenen Auto selbst gerade stehen. Fährt man sich also den Außenspiegel beim Einparken ab, dann muss man für den Ersatz und die Reparaturkosten selbst aufkommen. Anders wenn man eine Vollkaskoversicherung hat, denn hier übernimmt diese, je nach Vertragsgelungen, die Kosten. Auch wenn man einen Wildunfall hat, das Auto durch einen Hagelschauer beschädigt wurde oder die Glasscheibe gerissen ist, tritt die Vollkaskoversicherung ein. Bei einer Teilkaskoversicherung sind Hagelschäden, Wildunfälle und Glasbruch versichert, jedoch nicht die Schäden, die man selbst verursacht. Die beiden Kaskoversicherungen sind völlig freiwillig und müssen daher nicht unbedingt abgeschlossen werden. Zu empfehlen ist eine Vollkaskoversicherung für einen Neuwagen, für die ersten zwei bis drei Jahre. Anschließend kann man in den Tarif der Teilkaskoversicherung wechseln oder die gesamte Kaskoversicherung kündigen.

Die Kosten bei den einzelnen Versicherungen kann man senken, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. So werden in der Regel die Vollkasko- und die Teilkaskoversicherung günstiger, wenn man über eine Garage verfügt, in der das Auto auch geparkt wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine „Stein-auf-Stein“-Garage handelt oder eine Fertiggarage. Teilweise ist sogar ein Carport ausreichend, um den einen oder anderen Euro sparen zu können. Des Weiteren werden einzelne Versicherungen günstiger, wenn man bei der betreffenden Versicherungsgesellschaft schon eine oder mehrere Versicherungen aus anderen Sparten abgeschlossen hat. Meist lassen sich die Kosten der Kfz-Versicherung auch senken, falls man einer bestimmten Berufsgenossenschaft angehört oder Mitglied im ADAC ist. Auch wenn der Personenkreis der Fahrer genau definiert werden kann, und dabei eine bestimmte Altersgrenze nicht überschritten wird, bieten einige Versicherungsgesellschaften Rabatte an.

Damit ist es vor dem Abschluss einer Versicherung für das Auto immer sehr ratsam, einen Preisvergleich anzustellen. Hierbei sollte allerdings nicht immer nur der Preis selbst der ausschlaggebende Punkt sein, sondern vor allem auch die Leistungen, die man für sein Geld bekommt. Ganz einfach und bequem kann man einen Preisvergleich im Internet anstellen, denn hier gibt es unzählig Webseiten, die sich mit diesem Thema beschäftigen und einen kostenlosen und unverbindlichen Vergleich der einzelnen Versicherungen für Fahrzeuge anbieten.