Ungebetene Gäste im Haus
Es krabbelt, es kreucht und fleucht, auch wenn wir das in unseren Häusern und Wohnungen gar nicht wollen. Der Mensch teilt sich den Lebensraum mit einer Vielzahl der unterschiedlichsten Lebewesen. Sobald ein Tier in den direkten Wohn- und Lebensraum eindringt, läuft es in die Gefahr, als Schädling klassifiziert zu werden. Von diesem Moment an beginnt der Mensch, das Tier mit allen Mitteln zu bekämpfen.
Das Spektrum der Schädlinge ist groß. So reicht die Bandbreite vom Lästling, der den Menschen einfach nur stört, aber sonst keinen weiteren Schaden anrichtet, bis hin zu den Ratten. Zu diesen Tieren gehören unter anderem Spinnen, die zwar auf der einen Seite sehr nützlich sind, da sie die Insektenpopulation im Rahmen halten, auf der anderen Seite rufen diese hilfreichen Tierchen bei vielen Menschen Ekel, Angst oder sogar Panik hervor. Dies mag mit der Anatomie ihrer Körper zusammenhängen.
Treten Spinnen, Insekten, Käfer oder andere Tiere in Wohnräumen vereinzelt auf, so ist dies ganz normal. Sollte es allerdings zu einer explosionsartigen Vermehrung der ungebetenen Gäste kommen, ist spätestens dann der Zeitpunkt zum Handeln gekommen. Doch man kann in vielen Fällen sich mit einfachen Mitteln vor dem Besuch der Schädlinge schützen. So helfen Fliegengitter vor den Fenstern dabei, den kleinen Krabblern und den geflügelten Insekten, die letztendlich nur auf der Suche nach Nahrung sind, den Zutritt zu unseren Gebäuden und Wohnräumen zu verwehren. Vor allem im Herbst hat man immer wieder mit einer größeren Anzahl an Insekten zu tun, die in die warmen Räume drängen, um so Schutz vor der Kälte zu suchen. So lästig es auch sein mag, wenn eine Spinne mit hoher Geschwindigkeit durch das Wohnzimmer flitzt, sie richtet keinen Schaden an. Hier ist das einfachste Mittel ein Becher oder ein Glas und ein Stück Papier, um den kleinen ungebetenen Gast wieder wohlbehalten ins Freie setzen zu können. Allerdings sollte man sich die Mühe machen, und das Tierchen in einem Abstand von mehr als 30 m vom Haus entfernt abzusetzen. Man sollte es bei der Größe kaum annehmen, aber Spinnen haben ein sehr gutes Gedächtnis und ein hervorragendes Orientierungsvermögen. Werden sie einfach vor die Haustüre gesetzt, so sind sie ohne weiteres in der Lage, den Weg in die heimelige Wärme des Hauses wieder zu finden.
Doch nicht alle ungebetenen Gäste sind so harmlos wie die Spinnen. Einige der Schädlinge können nicht nur erhebliche Schäden an Material oder Vorräten anrichten, sie stellen auch eine Bedrohung der Gesundheit von Mensch und Tier dar. In vielen Fällen werden von diesen, sie werden als Gesundheitsschädlinge bezeichnet, Krankheitserreger übertragen, die die Schädlinge von Abfällen oder Fäkalien, über die sie gekrabbelt sind, aufgesammelt haben. Neben Magenbeschwerden kann es auch zu ernsthaften allergischen Reaktionen oder anderen Krankheiten kommen.
Wer solche ungebetenen Gäste hat, muss handeln. In vielen Fällen versagen die herkömmlichen Mittel, die man im Handel kaufen kann. Dann muss der Fachmann her, der Schädlingsbekämpfer. Der Fachmach analysiert, um welche Art von Schädlingsbefall es sich handelt und wählt entsprechend die notwendigen Mittel für die Bekämpfung aus.
